DIE BESONDERHEITEN DES WEINANBAUS

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DIE STEILLAGE

Der Main und seine Nebenflüsse haben im Laufe der Jahrhunderte die Landschaft am Rand des Steigerwaldes und der Haßberge tief eingekerbt. Auf den oft nur schwer zugänglichen Steilhängen mit 40 - 50 Prozent Neigung und mehr gedeihen heute exzellente Terroir-Weine. Die Bewirtschaftung und Pflege erfolgt größtenteils in reiner Handarbeit. Oft sind die Parzellen durch Zwischenmauern unterbrochen, auf denen sich an Sonnentagen Gekkos und Eidechsen tummeln. Die Winzer achten auf naturnahen Anbau und Bewuchs – auch wenn die Arbeit mühsam und beschwerlich ist. So sichern sie Artenvielfalt und tragen zum Erhalt der Kulturlandschaft bei.

KLEINE REBFLÄCHEN

Die Steilhänge im Abt-Degen-Weintal sind durch viele kleine Rebflächen gekennzeichnet, die jede für sich ganz besondere Weine mit eigenständigem Charakter hervorbringen. International hat sich dafür der Begriff „Terroir“ eingebürgert. Er kommt aus dem Französischen und bedeutet „Geschmack der Erde“. Geografische, geologische, vegetative, mikroklimatische Aspekte wirken sich auf die Qualität und den Geschmack von Wein ebenso aus wie Kultivierung, Pflege und der Ausbau des Weins durch den Menschen. Die Winzer im Abt-Degen-Weintal bringen Boden, Klima und Rebsorte aus ihrem Weinberg in Einklang und keltern Weine von großer, individueller Ausdruckskraft und einzigartiger Charakteristik.



TRAUBENLESE IST HIER HANDARBEIT

Die Weine aus dem Abt-Degen-Weintal sind in sprichwörtlichem Sinne Hand verlesen. Erntehelfer aus der ganzen Region unterstützen die Winzer bei der jährlichen Traubenlese. Handarbeit ist aber auch davor und danach das wichtigste Kriterium für Qualität und den „persönlichen Fingerabdruck“ des jeweiligen Winzers.



VON DER SONNE VERWÖHNT

Die Weinberge im Abt-Degen-Weintal sind von der Sonne verwöhnt. Über 600 Sonnenstunden allein in der Reife- und Erntezeit im September und Oktober sorgen für vollreife Trauben von bester Qualität und Güte.