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DIE WEINORTE IM ÜBERBLICK























Ziegelanger

Erst in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts wurde die Dorfkirche errichtet - mit viel Eigenleistung der Dorfbevölkerung. Sie ist eine Filialkirche und wird vom Sander Pfarrer betreut. Ziegelanger liegt am Fuße der Weinberge und eignet sich ideal als Ausgangspunkt für eine Wanderung oder einen Spaziergang auf dem Weinwanderweg Abt-Degen-Steig, der durch den Ort führt.

http://www.zeil-am-main.de/project/cms/website.php?id=/de/index/01polver/stadtteile.htm
Steinbach

Das Gründungsjahr Steinbachs lässt sich nicht exakt festlegen. Wahrscheinlich entstand der Ort zur Zeit der Besiedelung des Maintales durch die Franken, also im 7./8. Jahrhundert nach Christus. Es könnte sein, dass Steinbach im Jahr 1080 zusammen mit Zeil, Schmachtenberg und Ziegelanger von Kaiser Heinrich II. an das Kloster Michaelsberg in Bamberg geschenkt wurde. Später fiel es dann an den Bamberger Bischof.
Die erste schriftliche Erwähnung Steinbachs finden wir in einer Urkunde aus dem Jahr 1309. Diese berichtet, dass der Abt des Klosters Ebrach das Landgut Steinbach mit seinen Einkünften im Tausch gegen die halbe Stadt Volkach erhalten hat.

Kennzeichnend für Steinbachs Wirtschaftsleben ist der Weinbau, der mindestens schon seit 1335 hier betrieben wurde. Vom erzielten Weinertrag mussten die Steinbacher den "Weinzehnt" abführen: an das Kloster Michaelsberg in Bamberg und an die Pfarreikirchen in Eltmann und Zeil.
Im 16. Jahrhundert kauften die Herren von Rotenhan Weinberge in Steinbach. Am Erlesgraben besaß das Bamberger Katharinenspital Weingärten. Den Nonnen dieses Spitals standen zwei Drittel des Weinzehnts von den Dorfbergen zu; daher erhielt die Lage "Nonnenberg", einer dieser Dorfberge, ihren Namen. Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts mussten die Steinbacher ihren Weinzehnt an Bamberg zahlen.

Die Weinbergsterrassen wurden früher in Fischgrätform angelegt und mit Trockenmauern befestigt. Im Laufe der Zeit verfielen sie teilweise. Erst 1979 bis 1989 fand eine groß angelegte Weinbergsflurbereinigung statt. dabei wurden zwei Drittel der Steinbacher Weinberge nach modernen Bewirtschaftungsgrundsätzen saniert.
Das obere Drittel verblieb als historische Weinbergsanlage. Hier betreiben die Winzer Weinbau nach alter Tradition. So zeugt diese einzigartige Terassenanlage noch heute von der früheren Kust des Weinbaus. Durch die Gebietsreform kam Steinbach 1978 durch Verfügung zur Gemeinde Ebelsbach.
http://www.vg-ebelsbach.de/index.phtml?NavID=423.28
Gleisenau

Gleisenau ist wahrscheinlich zwischen 800 und 900 nach Christus als adeliges Rodungsdorf entstanden, das heißt, ein Adliger ließ Siedler hier Land roden und bebauen. Erstmals schriftlich erwähnt wurde Gleisenau 1363 als "Glissenawe". 1417 erhielt Hans Dynter aus bambergischem Patriziergeschlecht Gleisenau mit der Mühle als Lehen. Dann gelangte der Ort in den Besitz Jörg Kotners, der ihn 1465 dem Heinz Fuchs zu Wallburg als Lehen des Bischofs von Bamberg für 1525 Gulden verkaufte.
Die Adelsfamilie von Fuchs sollte lange Zeit in Gleisenau bleiben. 1548 erbaute sie hier ein Wasserschloss.

1767, verkauften die von Fuchs das Dorf Gleisenau und andere Besitzungen in Ebelsbach und Stettfeld an Domdechant Otto Philipp Erhard Ernst von Groß zu Trockau. Dieser erbaute an der Stelle des alten Wasserschlosses 1772/73 das neue Schloss Gleisenau im Stil des Spätrokkoko, sowie eine Kapelle. Die Pläne stamten von dem Bamberger Architekten J.J Vogel.

Das Schlossbenefizium Gleisenau wurde 1803 von Anselm Friedrich von Groß zu Trockau gestiftet, der Domdechant in Eichstätt war. Er stellte 15 000 Gulden für die schulische Ausbildung und Erziehung der Dorfkinder und die Lesung der Messe in Gleisenau zur Verfügung.
Bis 1965 blieb Schloss Gleisenau noch im Besitz der Familie von Groß zu Trockau, dann verkaufte sie es an die Firma Kugelfischer Georg Schäfer & Co.
1994 erwarb die Gemneinde Ebelsbach unter Bürgermeister Emil Däschner das Gleisenauer Schloss mit dem gesamten Umgriff. Es dient nunmehr als Grundschule und wird aufgrund des Ambientes oft als eine der schönsten Schulen Bayerns bezeichnet.

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Zell a. Ebersberg

Eine äußerst interessante, wechselvolle Geschichte hat das kleine Winzerdorf Zell am Ebersberg aufzuweisen. Es gilt als das Eingangstor zum romantischen Böhlgrund und zum Steigerwald und ist eng mit uralter Vorgeschichte und mit der fränkischen Landnahme verbunden. Außerdem spiegelt es die Besitzverhältnisse zwischen den Hochstiften Bamberg und Würzburg wider und ist, wie selten ein Ort, chronistisch erfasst durch die Burg auf dem kleinen Ebersberg, auch Schlossberg genannt.
Entstehung und Namen verdankt Zell dem fränkischen Verkehrsweg von Schweinfurt über Westheim nach Bamberg. Bis Zell wurde dieser Weg als Königstraße oder Rennweg bezeichnet. Ab Zell verlief er dann auf dem Rücken des Höhenzuges zwischen Main und der nördlichen Aurach als Hochstraße.

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Oberschwappach

Oberschwappach ist geprägt vom Bau-, Kultur- und Kunstsinn des Klosters Ebrach. Im Ort war einer der neun Amtshöfe Ebrachs mit Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie Vogtei, also mit niederer Gerichtsbarkeit. Das Schloss Oberschwappach wurde zu Beginn des 18. Jh. im Barockstil gebaut. Neben Schlosspark mit Skulpturengarten und Barfußweg ist das Museum im Schloss einen Besuch wert. Dort werden Kunstwerke des 17. und 18. Jh. aus den Kunstsammlungen der Diözese Würzburg ausgestellt. Im Spiegelsaal und im Schlosshof finden regelmäßig Konzerte und Veranstaltungen statt. Ebenso sehenswert im Ort ist die barocke katholische Pfarrkirche St. Barbara.

In den Weinbergen erwarten den Besucher ein Kneipp-Tret-Becken zur Abkühlung und ein Weinpavillon mit herrlichem Ausblick über das Sommertal.

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Wohnau

Der Name um 1300 "Wunnawe" geschrieben, bedeutet wohl Wiesenau. Die Entstehung liegt noch im Dunkel der Geschichte verborgen. In den einschlägigen Schriften wird der Ort zumeist in Verbindung mit "Scherenberg", "Zabelstein", "Hochstift Würzburg" oder auch mit "Kloster Ebrach" genannt.

2007 erzielte das kleine Dorf im bay. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft –
Unser Dorf soll schöner werden“ die Brozemedaille. In diesem Zusammenhang wurde mit großer Eigeninitiative der Wohnauer Bürger das alte Feuerwehrhaus renoviert und ein Gemeinschaftsraum geschaffen.

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Prappach

Der Name Prappach kommt von "Brachbach" dem Gut das 1109 erstmals historisch erwähnt wird. Brachbach kann man deuten als "Siedlung am Bach, an dem das Waldgelände für die Rodung markiert wurde", wobei dieser Bach mit Sicherheit der heutige Sterzelbach war. Somit verweist der Ortsname darauf hin, dass das Gebiet eine schlechte landwirtschaftliche Lage hatte. Dies spricht für die späte Entstehung Prappachs und man kann also annehmen, dass das Dorf erst ungefähr im 9. Jahrhundert entstanden ist.
1545 hat Prappach 29 Weinbergslagen in und um das Dorf herum in seinem Besitz. Um diese Zeit war der Ort neben Königsberg und Unfinden der bedeutendste Weinort im Haßgau.

www.prappach.de
Unfinden

Unfinden ist ein kleiner Stadtteil von Königsberg im Landkreis Haßberge (Bayern), fast gänzlich in Fachwerkbauweise errichtet, und steht daher komplett unter Ensembleschutz.
Hier am Fuße des Haßbergtraufs, am Burgenweg in unmittelbarer Nachbarschaft zur Regiomontanusstadt Königsberg, findet man Unfinden. Der Ort wurde vom Landesamt für Denkmalschutz in die Liste der besonders schutzwürdigen Ensembles aufgenommen. Der sichtbare Baubestand ist überwiegend aus der Zeit der letzten 300 Jahre. Viele Fachwerkhäuser sind mit Wappen aus der Ganerbenzeit geschmückt, 17 sind es an der Zahl.

www.koenigsberg.de
Unfinden
Haßfurt

Augsfeld


Augsfeld ist ein Stadtteil von Haßfurt; gelegen im Naturschutzgebiet "Mainaue".