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Sehenswürdigkeiten im Abt-Degen-Weintal


Eltmann

Eltmann gilt als nördliches Eingangtor zum Steigerwald und ist stets einen Ausflug wert. Und das nicht nur wegen der Wallburg – einer Ruine aus dem 13. Jahrhundert. Der fantastische Blick über den Steigerwald und die Stadt entschädigt für den kleinen Aufstieg. Früher wurde sie als Amtsburg des Hochstifts Würzburg genutzt. Die Wallburg taucht erstmals 1271 in den historischen Unterlagen auf. Heute braucht man ein wenig Phantasie, um sich vorzustellen, wie prachtvoll der ursprünglich 43 Meter hohe Turm mit Runddach und Spitztürmchen im Mittelalter ausgesehen haben mag. Denn um die letzte Jahrhundertwende musste er wegen Baufälligkeit abgebrochen werden, so dass er nun lediglich eine Höhe von 28 Metern misst – und auch den gleichen Umfang aufweist. Den Zinnabschluss bekam er ebenfalls zu dieser Zeit, um 1890. Schon damals nutzen die Leute das „Krautschtücht“ als Aussichtsturm, was auch heute noch möglich – und empfehlenswert – ist. Besonderer Tipp zur Adventszeit: Die Burgweihnacht. In einem einmaligen Flair können dann Besucher über den nahezu quadratischen Burgplatz bummeln, auf dem Markt einkaufen und sich mit Glühwein auf Weihnachten einstimmen. 


Knetzgau

Kulturelle Sehenswürdigkeiten und eine Vielfalt von Natur-Erlebnissen erwarten Erholungssuchende und Urlauber. Zahlreiche gut ausgeschilderte Rundwanderwege laden zu ausgedehnten Spaziergängen und Ausflügen ein. Auf Wanderungen zum Knetzberg, Schlossberg und Zabelstein zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite und bietet attraktive Rastmöglichkeiten, wie etwa an den Kneipp-Tret-Becken, am Naturbadesee, in den Weinbergen, in den Mainauen oder am Mainufer  mit Wasserspielplatz, Ruhezonen und Anlegestelle. Mit dem Rad lässt sich die Landschaft auf den zahlreichen beschilderten Radwegen erkunden. Das "Laufparadies" mit 68 ausgewählten Laufstrecken quer durch den Landkreis Haßberge bietet nicht nur für sportliche Läufer ein attraktives Wegenetz.

Freizeitmöglichkeiten in der Gemeinde Knetzgau: www.knetzgau.de


Oberschwappach 

Oberschwappach ist ein 550-Seelndorf am nördlichen Rande des Steigerwalds gelegen. Es gehört zur Gemeinde Knetzgau. Besonders bekannt ist Oberschwapach für sein barockes Schloss aus dem 18. Jahrhundert. Damals diente es als Sommerresidenz der letzten vier Äbte des Zisterzienserklosters im nahe gelegenen Ebrach. Heute ist das Baudenkmal Mittelpunkt kommunaler Aktivitäten. So befinden sich in seinem Inneren das Schlossrestaurant „Zeitlos“ sowie ein Museum. Innenhof und Spiegelsaal bieten eine imposante Kulisse für Veranstaltungen. Besonders beliebt sind hierbei die Konzerte des Bamberger Streichquartetts. 1525 wurde an der Stelle des heutigen Schlosses Oberschwappach der erste Amtshof des Klosters Ebrach errichtet. Fast 200 Jahre später stirbt Joseph Greissinger, ein Lehrmeister von Balthasar Neumann, nachdem er unter Abt Willhelm Söllner die Pläne für den Umbau des Amtshofes zu einer Sommerresidenz vollendet hatte. Ab 1733 erfolgte dann fünf Jahre der Umbau zur barocken Dreiflügelanlage. Im Rahmen der Säkularisierung ging das gesamte Kloster Ebrach an das bayerische Kurfürstentum über. Nachdem es einige Zeit in privater Hand war, erwarb 1985 die Gemeinde Knetzgau des Schloss, dessen Dach durch Artilleriebeschuss im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde. Mit staatlicher Unterstützung restaurierte die Gemeinde in den folgenden sieben Jahren die komplette Schlossanlage. 


Zeil am Main

Zeil am Main liegt im Herzen des Abt-Degen-Weintals und bietet allerhand Sehenswertes: Neben der „guten Stube“, einem der schönsten fränkischen Kleinstadtmarktplätze, geben auch der Stadtturm und die Stadtmauer einen kleinen Einblick in die Historie der Stadt. Recht neu hingegen ist das Dokumentationszentrum „Zeiler Hexenturm“. Dies befindet sich im Originalschauplatz, dem Stadtturm und dem angebauten Fronhaus. Der Besucher bekommt hier bedrückende Einblicke in ein massenhaftes, grausiges Phänomen im Hochstift Bamberg. Den Höhepunkt fanden die Hexenverbrennungen im 17. Jahrhundert. Im Turm befindet sich eine lange Liste, auf der mehr als 400 Namen von Opfern aufgeführt sind. Diese sind aus dem Hexenprozessakten bekannt. Die Opfer wurden in Zeil erst gefoltert und dann bei lebendigen Leib verbrannt. Das Hexendokumentationszentrum sensibilisiert und informiert seine Besucher über dieses komplexe Thema. Dazu bedient es sich Zeitzeugen, wie dem Tagebuch von Johann Langhans, der selbst Opfer wurde, Briefen sowie Protokollen von Vernehmungen und Folterungen. Hinzu gesellt sich modernste multimediale Technik, die das Vergangen greifbar macht und den Besuchern Denkanstöße gibt. 

Weitere Informationen
www.zeiler-hexenturm.de